Intensivgruppe „Karlsson“ für Jugendliche
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Bis zu sieben Jugendliche ab etwa 13 Jahren leben in einem Gruppenhaus in Einzelzimmern mit eigenem Bad. Die meisten dieser Jugendlichen haben oder hatten große Schwierigkeiten, im „normalen“ Schulbetrieb zurechtzukommen. Oftmals waren Leistungsverweigerung, Misserfolgsorientierung und wochen- oder monatelanges „Schulschwänzen“ die Folge.
Die Gruppe „Karlsson“ bietet die Chance, einen Neuanfang zu wagen: Einen neuen Start in die Schule und in das Leben. Hier können Jugendliche wieder lernen, zu lernen.
Aufgrund der Betreuungsdichte (1:1,04) können Förderprogramme in hohem Maß in Einzel- oder Kleingruppensituationen umgesetzt werden. Die Pädagoginnen und Pädagogen in dieser Gruppe haben viele Jahre Berufserfahrung und einige von ihnen bringen zusätzlich eine handwerkliche Ausbildung mit.
Entsprechend der individuellen Problemlage der Jugendlichen erstellen wir die Förderprogramme nach eingehender Analyse der bisherigen Lebens- und Lerngeschichte. Die Förderprogramme zeichnen sich aus durch:
- Orientierung an den Ressourcen der Jugendlichen
- Kleinschrittigen Aufbau
- Motivation durch kurzfristige Erfolgserlebnisse
- Kombination von konkretem Tun und schulischem Lernen
- Enge Kooperation der pädagogischen Fachkräfte mit allen anderen Beteiligten
Im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft Kottenforst (BEKo) arbeitet Maria im Walde mit der Johannes-Gutenberg-Schule (Schule für Erziehungshilfe der Stadt Bonn) zusammen. Im 2007 eröffneten Schul- und Förderzentrum stehen eigens abgestellte Förderschullehrer zur Verfügung.Die Förderschullehrer arbeiten eng mit den Gruppenpädagogen zusammen, so daß schulisches Lernen nicht nur in Form von klassischem Unterricht stattfindet, sondern die unterschiedlichsten Situationen und Tätigkeiten (z. B. in Form von Projektunterricht) genutzt werden können. In einer gemeinsamen Erziehungs- und Förderplanung formulieren wir jeweils individuelle Bildungs- und Erziehungsziele und stimmen die Umsetzungsschritte sowohl für die Schule als auch für den Gruppenalltag ab. In Einzel- und Kleingruppenunterricht, mit Lernprojekten und viel handwerklichem Tun in Zusammenarbeit mit den Gruppenpädagogen erfahren die Jugendlichen, dass sie doch etwas schaffen können und Lernen sich lohnt.
Wie das Gartenbauprojekt erste Früchte trägt, so sind auch im Schulbetrieb erste Erfolge zu verzeichnen: Die ersten Schüler haben die Schule mit einem Abschlusszeugnis verlassen und auch den Absprung auf eine „normale“ Regelschule haben schon Schüler geschafft.
Die Reintegration in schulische oder berufsbildende „Regelangebote“ bereiten wir schrittweise vor und begleiten sie eng. Ebenso entwickeln wir die Schritte zum Aufbau eines eigenen Lebensfeldes mit den Jugendlichen und unterstützen sie in der Umsetzung. Soweit möglich geschieht dies in Zusammenarbeit mit den Familien der Jugendlichen.
Für Fragen zu den Intensiv-Angeboten steht Ihnen unser Bereichsleiter Jörg Kues gern zur Verfügung.
Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 0228 / 28 99 8 - 123
oder per E-Mail unter j.kues(at)maria-im-walde.de.
Hier haben wir für Sie unsere Leistungsbeschreibungen und Konzepte hinterlegt, Sie finden diese auch im Downloadbereich.
Leistungsbeschreibungen
Intensivgruppe „Karlsson“
Qualitätsentwicklung
Konzepte/Profile
Konzept „Karlsson“
Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
Pädagogische Sonderdienste: Freizeitbereich
Professionelle Kooperation/Auswertungsbericht der wissenschaftlichen Begleitung


